
| De Puta Madre |
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De Puta Madre oder, wie in der Modeszene üblich DPM, ist nicht nur ein cooles Label, sondern verbirgt auch eine einzigartige Entstehungsgeschichte, die mehr einem Krimi als einer Geschichte der Entstehung einer Modelabels gleicht. Das Drehbuch der Marke erinnert eher an eine Mafia-Verfilmung. Gründer und Chef der Modefirma inlusive Designmanagement ist Ilan Fenández, welcher nach diversen Vorstrafen nun eine knapp20 jährige Haftstrafe absitzen sollte. Fernandez wurde aber etwas früher wegen guter Führung entlassen und avancierte innerhalb Italiens in nur wenigen Jahren zum Kult-Designer, indem er Mode kreierte, durch die er im Knast inspiriert wurde. Fernandez designte Shirts, Caps und Hosen mit teilweise sehr derben und provokativen Sprüchen, wie beispielsweise “Cocaine Blows”, „Cock of the year“ oder “F**** the Neighbour Girl”. Er verkaufte seine Kreationen unter dem Label De Puta Madre, für das es diverse Übersetzungen wie beispielsweise „Geil und Toll“, aber auch „Hurenmutter“ stecken.. so wirklich ist zudem nie herausgekommen, welche dieser beiden Begriffe sich Fernandez annimmt. Fakt ist jedoch, dass De Puta Madre mittlerweile eine feste Grösse in der Modebranche ist und seit 1991 auf diversen Messen und in vielen Boutiquen vertreten ist und international zahlreiche Fans hat. Heute hat das label einen Stammsitz in in Rom Italien und machte 2005 einen Umsatz von knapp 100 Millionen Euro mit 4järhlichen Kollektionen. Hoffentlich werden wir noch viel von De Puta Madre und um die Geschichte rund um das Label hören.. die Spannung ist jedenfalls garantiert.. |